Sparkasse Mietkautionskonto


Beim Eingehen eines Mietverhältnisses verlangt der Vermieter vom Mieter in der Mehrzahl der Fälle eine Kaution als Sicherheit für etwaige Schäden, die während der Mietdauer entstehen können und vom Mieter ganz oder teilweise zu tragen sind. In der Praxis hat sich dabei die Eröffnung eines so genannten Mietkautionskontos als sinnvoll erwiesen, da der Mieter zum einen den Verbleib seiner Kautionssumme nachvollziehen und zum anderen über die Dauer des Mietverhältnisses Zinsen erwirtschaften kann. In der Regel wird das Konto vom Mieter eröffnet, der das Konto dann bei Abschluss des Mietvertrages an den Vermieter verpfändet.

Mietkautionskonto mit geringem Zins

Ein häufig aufgesuchter Anbieter von Mietkautionskonten sind die örtlichen Sparkassen, deren Mietkautionskonto im Grunde genommen einem ganz gewöhnlichen Sparbuch entspricht. Da die Sparkassen aufgrund der meist vergleichsweise geringen Kautionssumme und dem im Vergleich hierzu recht beträchtlichen administrativen Aufwand mit dieser Kontoart wenig Gewinn erwirtschaften, werden Mietkautionskonten von diesen meist nicht aktiv beworben. Bei Interesse sollten sich Mieter daher direkt an den Sparkassenmitarbeiter in der Filiale wenden. Um ein Sparbuch als Mietkautionskonto deklarieren zu können bedarf es des Einreichens eines bestimmten Formulars, auf welchem die Möglichkeit der Pfändung an den Vermieter explizit vermerkt ist.

Wie bei Sparbüchern üblich ist die Verzinsung gering und die Kündigungsfrist lang. Prinzipiell richtet sich die Höhe der Verzinsung am allgemeinen Zinsniveau, so dass die Zinshöhe meist zwischen 0,3 % und 0,75 % schwankt. Die Kündigungsfrist beläuft sich bei Sparbüchern auf 3 Monate, so dass der etwaige Antrag auf Auflösung zeitgleich mit Kündigung des Mietverhältnisses erfolgen sollte.

>> Tipp: Vergleich von Mietkautionsbürgschaften