Immobilienrendite berechnen: So zeigt der Renditerechner, ob sich eine Kapitalanlage wirklich lohnt
Der Kauf einer Immobilie als Kapitalanlage steht und fällt mit einer Frage: Rechnet sich das Objekt wirklich?
Kaufpreis und Mieteinnahmen allein sagen wenig aus. Erst wenn man alle Kosten, das eingesetzte Eigenkapital und die Finanzierung berücksichtigt, entsteht ein realistisches Bild der Rendite.
Genau hier setzt der Renditerechner für Immobilien an. Er zeigt auf einen Blick, wie profitabel eine Immobilie wirklich ist – und zwar aus mehreren Perspektiven.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Immobilienrendite berechnen: So zeigt der Renditerechner, ob sich eine Kapitalanlage wirklich lohnt
- 2 Warum eine einfache Renditeberechnung nicht ausreicht
- 3 Diese Eingaben nutzt der Renditerechner
- 4 Das zeigt der Renditerechner im Ergebnis
- 5 Für wen ist der Renditerechner besonders geeignet?
- 6 Fazit: Rendite sichtbar machen – bevor man kauft
Warum eine einfache Renditeberechnung nicht ausreicht
Viele Investoren rechnen nur grob: Kaufpreis vs. Jahresmiete – fertig.
Das Problem: Diese Bruttobetrachtung blendet entscheidende Faktoren aus, zum Beispiel:
- Kaufnebenkosten wie Grunderwerbsteuer, Notar und Makler
- laufende, nicht umlegbare Kosten
- den Einfluss der Finanzierung
- die tatsächliche Eigenkapitalrendite
- den monatlichen Cashflow
Der Renditerechner berücksichtigt genau diese Punkte – und liefert damit realistische, vergleichbare Ergebnisse.
Diese Eingaben nutzt der Renditerechner
Bruttorendite 0.00 % Nettorendite 0.00 % EK-Rendite 0.00 % Cashflow mtl. 0.00 €
Kaufpreis der Immobilie
Der Kaufpreis bildet die Basis der Berechnung. Er bestimmt sowohl die Rendite als auch die Höhe des Finanzierungsbedarfs.
Kaufnebenkosten in Prozent
Hier werden Notar, Grundbuch, Grunderwerbsteuer und ggf. Maklerkosten berücksichtigt. Typisch sind 8–12 %, abhängig vom Bundesland und der Kaufstruktur.
👉 Wichtig: Kaufnebenkosten erhöhen das gebundene Kapital, bringen aber keine Mieteinnahmen.
Monatliche Kaltmiete
Die Kaltmiete ist die zentrale Einnahmequelle der Immobilie. Der Rechner rechnet diese automatisch auf eine Jahresmiete hoch und nutzt sie für Brutto- und Nettorendite. Die Kaltmiete kann nicht beliebig gesetzt werden, je nach Wohnort – mehr dazu im Mieterhöhungsrechner.
Tipp: Immobilie vermieten – durchgerechnet: Lohnt sich das wirklich?
Nicht umlegbare Kosten pro Monat
Dazu zählen unter anderem:
- Instandhaltungsrücklagen
- Verwaltung
- Leerstandsrisiken
- kleinere Reparaturen
Diese Kosten reduzieren den tatsächlichen Ertrag – und sind entscheidend für eine ehrliche Nettorendite.
Eingesetztes Eigenkapital
Das Eigenkapital beeinflusst gleich zwei Kennzahlen:
- die Höhe des Darlehens
- die Eigenkapitalrendite
Der Rechner geht davon aus, dass die Differenz zwischen Gesamtkosten und Eigenkapital vollständig finanziert wird.
Sollzins p.a.
Der Zinssatz hat direkten Einfluss auf:
- die monatliche Kreditbelastung
- den Cashflow
- die Rendite nach Finanzierung
Gerade in einem veränderten Zinsumfeld ist diese Variable entscheidend für die Wirtschaftlichkeit.
Das zeigt der Renditerechner im Ergebnis
Bruttorendite
Die Bruttorendite setzt die Jahreskaltmiete ins Verhältnis zum Kaufpreis.
➡️ Gut geeignet für einen ersten Marktvergleich, aber noch ohne Kostenrealität.
Nettorendite
Die Nettorendite berücksichtigt zusätzlich die nicht umlegbaren Kosten.
➡️ Diese Kennzahl zeigt, was die Immobilie tatsächlich erwirtschaftet, bevor die Finanzierung greift.
Eigenkapitalrendite
Die EK-Rendite zeigt, wie effizient dein eingesetztes Eigenkapital arbeitet.
Beispiel: Eigenkapitalrendite: 8,25 %
➡️ Besonders wichtig für Investoren, die verschiedene Anlageklassen vergleichen wollen.
Monatlicher Cashflow
Der Cashflow zeigt, wie viel Geld nach allen Kosten und Zinsen monatlich übrig bleibt.
➡️ Positiver Cashflow bedeutet: Die Immobilie trägt sich selbst – und erwirtschaftet zusätzliches Einkommen.
Für wen ist der Renditerechner besonders geeignet?
- private Kapitalanleger
- Erstinvestoren zur Risikoabschätzung
- erfahrene Investoren zum Objektvergleich
- Käufer, die Finanzierung und Eigenkapital optimieren möchten
Gerade bei mehreren Objekten hilft der Rechner, schnell fundierte Entscheidungen zu treffen. Tipp: Was ist in guter Kaufpreis?
Fazit: Rendite sichtbar machen – bevor man kauft
Der Renditerechner bringt Klarheit in eine der wichtigsten Fragen beim Immobilienkauf: Zahlen stimmen – oder lieber weiter suchen?
Statt Bauchgefühl liefert er:
- transparente Kennzahlen
- realistische Cashflow-Prognosen
- eine saubere Entscheidungsgrundlage
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