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Muster: Abrechnung der Betriebskosten
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Rechtlicher Hintergrund zur Betriebskostenabrechnung

Vorgaben zur Betriebskostenabrechnung

Die Betriebskostenabrechnung muss schriftlich erfolgen. Es bedarf einer nachvollziehbaren und geordneten Aufstellung s├Ąmtlicher auf den Mieter entfallenden Betriebskosten. Darin m├╝ssen mindestens folgende Angaben zu finden sein:

  1. Zusammenstellung der Gesamtkosten
  2. Erkl├Ąrung des Verteilungsschl├╝ssels
  3. Berechnung des entsprechenden Anteils der Mietpartei
  4. Abzug der Vorauszahlungen
  5. Feststellung des Gesamtergebnisses

Fristen bei der Betriebskostenabrechnung

Gem├Ą├č ┬ž 556 Abs. 3 Satz 2 BGB betr├Ągt die Frist f├╝r den Vermieter zur Mitteilung der Abrechnung an den Mieter zw├Âlf Monate nach Ende des Abrechnungszeitraumes. Mit der danach eintretenden Abrechnungsreife kann nach ┬ž 556 Abs. 3 Satz 3 BGB eine Nachforderung von Nebenkosten nicht mehr erfolgen, eine Zahlungspflicht wird nicht mehr ausgel├Âst, es sei denn, der Vermieter hat die Verz├Âgerung nicht zu vertreten. Zu den Nachforderungen im Sinne der Vorschrift z├Ąhlen jedoch nicht die vereinbarten Vorauszahlungen selbst. Der Vermieter ist also bei versp├Ąteter Erteilung einer Abrechnung nicht mit seinem Anspruch auf r├╝ckst├Ąndige Vorauszahlungen ausgeschlossen.

Der Mieter muss innerhalb zw├Âlf Monate nach Zugang der Abrechnung seine Einwendungen geltend machen. Die Beanstandungen m├╝ssen innerhalb der Frist konkret benannt werden. Werden diese erst nach Fristablauf substantiiert vorgebracht, so ist der Mieter mit ihnen ausgeschlossen. Der pauschale Verweis auf die gerichtliche Kl├Ąrung der Abrechnung sollte daher unterbleiben.