Mieter übergibt Selbstauskunft an VermieterViele Mieter stehen von der Situation eine neue Wohnung zu mieten in Zeiten, in denen insbesondere in Großstädten und Ballungsgebieten der Wohnraum knapp ist und die Mieten seit Jahren steigen. Nicht nur wegen dem begrenzten Wohnraum, sondern auch aus Sicherheitsbedürfnis der Vermieter sind Selbstauskünfte von Mietern immer häufiger zu sehen, bei der Besichtigung einer Wohnung. Hierbei stellt sich dann natürlich die Frage – was ist erlaubt, welche Fragen sind in einer Auskunft richtig und wichtig?

Was darf der Vermieter in der Selbstauskunft fragen?

Es gibt unterschiedliche Urteile zur Selbstauskunft, welcher nun eine Rechtssprechung zu Grunde liegt, so sind bspw. folgende Dinge in der Selbstauskunft erlaubt:

  • Bonität des Mietinteressenten, die das Arbeitsverhältnis und das Einkommen betreffen
  • Angaben zur Solvenz des Mietinteressenten, z.B. nach Vollstreckungsmaßnahmen in den letzten fünf Jahren oder Räumungsklagen
  • Frage nach einem Insolvenzverfahren in den letzten fünf Jahren
  • Fragen zur Bonität/Abgabe der eidesstattlichen Versicherung
  • Angaben zum Familienstand des Mietinteressen
  • Angaben zum Arbeitsverhältnis und den Einkommensverhältnissen
  • Fragen nach Mietschulden aus dem vorherigen Mietverhältnis

Letztendlich sind jegliche Fragen jedoch für den Mieter freiweillig zu beantworten – eine Selbstauskunft muss nicht ausgefüllt oder abgegeben werden – wird diese jedoch genutzt, so müssen die Antworten der Wahrheit entsprechen. Neben der Mieterselbstauskunft gibt es außerdem häufig noch eine Schufa Auskunft, welche vor einem Mietverhältnis angefrag wird und ebenfalls die Bonität abfragt.

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