Deutsche Bank Mietkautionskonto


Beim Abschluss eines Mietvertrages verpflichtet sich der Mieter für gewöhnlich eine Kaution zu stellen, deren Höhe im Schnitt etwa zwei Monatskaltmieten entspricht. Von dieser Kaution kann der Vermieter einen Teil für sich in Anspruch nehmen, falls Schäden und/oder Kosten anfallen, die vom Mieter ganz oder zumindest anteilig zu tragen sind.

Um einem möglichen Missbrauch durch den Vermieter vorbeugen zu können bietet sich die Nutzung eines so genannten Mietkautionskontos an, welches der Mieter auf seinen Namen eröffnen und an den Vermieter verpfänden kann. Ein Mietkautionskonto bietet neben der Tatsache, dass der Vermieter keine alleinige Verfügungsgewalt über die vom Mieter hinterlegte Kaution hat, den Vorteil der Verzinsung.

Mietkautionskonto der Deutschen Bank

Als das mit Abstand größte Geldinstitut der Bundesrepublik Deutschland bietet die Deutsche Bank ihren Kunden natürlich auch die Möglichkeit ein Mietkautionskonto eröffnen zu können. Auf der Homepage zwar nicht aktiv beworben kann es dennoch in jeder Filiale, telefonisch oder auch online von zu Hause aus einfach und bequem eröffnet werden. Wie bei Mietkautionskonten üblich handelt es sich auch beim Produkt der Deutschen Bank um ein gewöhnliches Sparbuch, das sich durch eine Sicherheit bei vergleichsweise geringer Verzinsung auszeichnet.

Die hohe Sicherheit verdankt das Mietkautionskonto dem Umstand, dass es als Mitglied der Einlagenfamilie durch den staatlichen Einlagensicherungsfonds abgesichert wird, und zwar bis zu einer Höhe von 100.000 Euro je Konto. Darüber hinaus ist die Deutsche Bank zusätzlich verschiedenen Einlagensicherungsfonds aus der Privatwirtschaft angeschlossen, so dass die Haftungsgrenze deutlich jenseits der Marke von 1 Milliarde Euro liegt. Wer nach Kündigung des Mietverhältnisses die Auflösung des Mietkautionskontos anstrebt, sollte die Kündigungsfrist im Umfang von 3 Monaten berücksichtigen.

>> Tipp: Vergleich von Mietkautionsbürgschaften